KI-Implementierung in Berlin: aus dem Versuch eines Einzelnen wird eine Funktion des Hauses

  • Berlin: der Prototyp hängt an einer Person

    Eine KI-Implementierung in Berlin fängt selten bei null an: In der Siemensstadt in Spandau, die als Technologie- und Produktionsquartier neu entsteht, und in den Häusern ringsum arbeiten Teams mit vielen Absolventen von TU, HU und FU. Ein Prototyp ist dort schnell gebaut und schnell gezeigt. Er läuft auf dem Rechner dessen, der ihn gebaut hat, mit einem Auszug der Daten und einem Zugang, den es offiziell nicht gibt. Wechselt diese Person das Vorhaben oder das Haus, bleibt eine Demonstration übrig, die niemand in die Fachanwendung hebt: Dort gelten Rollen, Schichten und ein Releaseplan, und dort will jemand wissen, wer für ein falsches Ergebnis geradesteht.

  • Eine KI-Implementierung, die nicht an einem Kopf hängt

    Gebaut wird so, dass die Funktion ohne ihren Urheber weiterläuft: Zugriff auf die Datenbank, die schon in Betrieb ist, Rechte aus der Rollenverwaltung Ihres Hauses, Aufrufe über ein eigenes Gateway mit Kostengrenze und Protokoll. Welche Felder ein Sprachmodell sieht und welcher Anbieter sie verarbeitet, steht schriftlich fest, bevor der erste Aufruf stattfindet. Der Prototyp ist dabei kein Abfall. Seine Fälle, seine Beispiele und vor allem die Stellen, an denen er danebenlag, ergeben die Sammlung echter Vorgänge, an der die gebaute Funktion später gemessen wird.

  • Was nach der ersten Etappe im Haus bleibt

    Ein Schritt in der Oberfläche, in der ohnehin gearbeitet wird: Entwurf, Prüfung, Freigabe. Dazu ein Protokoll je Lauf mit Eingabe, Ausgabe, Modell und Zeitpunkt, eine technische Dokumentation und eine Einweisung für die Leute, die den Schritt bedienen. Ihr Haus bekommt den Code im eigenen Repositorium, mit Tests und einer Anleitung, wie das Modell getauscht wird. Genau das trennt eine Funktion des Hauses von einem Versuch, der jemandem persönlich gehört.

  • Arbeitsweise: schriftlich, in Etappen, an echten Vorgängen

    Gearbeitet wird an einer Kopie Ihrer echten Vorgänge, nicht an ausgesuchten Beispielen. Jede Lieferung liegt auf einer Vorschau-Adresse, die der Fachbereich selbst bedient; was dort auffällt, geht in die nächste Etappe. Die Weisung im Vorhaben läuft über unsere Projektleitung. Abstimmung findet schriftlich und in festen Terminen statt, auf Deutsch oder Englisch, je nachdem, was in Ihrem Haus üblich ist — verteilte Standorte sind für uns der Normalfall. Für den Auftakt ist ein Termin vor Ort in Berlin möglich.

  • Zwei Zahlen, die eine KI-Implementierung greifbar machen

    Die Zahlen stammen aus abgeschlossenen Arbeiten. In rund einer Stunde Arbeitszeit sind 8 677 Oberflächentexte übersetzt und eingebaut worden; derselbe Weg trägt Zusammenfassungen, Zuordnungen und Antwortentwürfe, sobald die Anbindung einmal steht. Über 220 dokumentierte Projekte stehen in unserem eigenen Register, über 120 davon sind für Referenzen freigegeben. Dieselbe Architektur trägt über vierzig eigene Dienste: Eine Funktion ist bei uns kein Einzelstück, das nur ihr Erbauer versteht.

  • Was vor dem Bau schriftlich feststeht

    Im Angebot stehen der Fall, die Datenquellen, der Freigabeschritt und die Kriterien, gegen die abgenommen wird. Gebaut wird im Werkvertrag zum Festpreis je Etappe mit Gewährleistung auf Mängel; ist der Zuschnitt noch offen, geht eine Beratung im Dienstvertrag voraus, die getrennt beauftragt wird. Repositorium und Zugänge liegen von Beginn an bei Ihnen; die Nutzungsrechte am eigens für Sie erstellten Code gehen mit vollständiger Bezahlung auf Sie über. Vertraulichkeit vereinbaren wir gegenseitig und schriftlich, bevor Sie uns Unterlagen zeigen; bei personenbezogenen Daten kommt ein Auftragsverarbeitungsvertrag samt Liste der Unterauftragnehmer dazu. Der Zeitrahmen steht im Angebot.

Berlin, Berlin

  • Größte Start-up-Szene Deutschlands: Zentralen von Zalando, Delivery Hero und zahlreichen Fintech- und E-Commerce-Unternehmen.
  • Wissenschafts- und Technologiepark Adlershof im Südosten – Forschungsinstitute, Universitätsinstitute und Technologiefirmen auf einem Gelände.
  • Technische Universität Berlin, Humboldt-Universität, Freie Universität und die Charité als Universitätsmedizin – ein großer Pool an Absolventen in Informatik und Naturwissenschaften.
  • Bundesministerien, Bundesbehörden und Landesverwaltung: ein eigener Markt für Digitalisierung der öffentlichen Hand.
  • Industriestandort mit Tradition: Siemensstadt in Spandau wird als Technologie- und Produktionsquartier neu entwickelt.
  • Internationale Arbeitsmärkte: Englisch ist in vielen Berliner Tech-Teams Arbeitssprache, Teams sind oft über mehrere Länder verteilt.
  • Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik als eigener Cluster rund um Charité, Biotech-Firmen und Klinikverbünde.
  • Flughafen BER in Schönefeld, ICE-Knoten Hauptbahnhof, dichter Nahverkehr – Termine vor Ort sind aus ganz Deutschland an einem Tag machbar.

Was vor dem ersten Auftrag geklärt wird

Wer übernimmt in Berlin eine KI-Implementierung, die als Prototyp liegen geblieben ist?

Ja, das ist der häufigste Anlass. Wir sehen uns an, was der Versuch kann und woran er hängt, und bauen daraus eine Funktion im Bestandssystem: Datenzugriff, Rechte, Protokoll, Freigabe, Abnahme. Für das erste Gespräch ist ein Termin vor Ort in Berlin möglich, der Rest läuft schriftlich und über eine Vorschau-Adresse.

Was muss Ihr Haus beisteuern, damit wir anfangen können?

Zwei Dinge: Zugang zu echten Vorgängen in Kopie und eine Person aus dem Fachbereich, die sagen kann, welches Ergebnis richtig gewesen wäre. Alles andere ist unsere Arbeit — Anbindung, Rechte, Schwellen, Protokoll, Übergabe. Ohne diese Person lässt sich nicht messen, ob die Funktion taugt, und dann fehlt die Grundlage für die Abnahme.

Bleibt die Funktion wartbar, wenn wir wieder aus dem Vorhaben heraus sind?

Dafür ist sie gebaut. Der Code liegt in Ihrem Repositorium, die Anbindung nutzt Ihre Datenbank und Ihre Rollen, der Modellwechsel ist eine Einstellung und kein Umbau. Zur Übergabe gehören Dokumentation, Zugänge und eine Einweisung; wer danach weiterbaut, braucht uns dafür nicht.

Projekt in Berlin besprechen

Projekte laufen über unsere eigenen Arbeitsplätze und Werkzeuge, verständigt wird sich auf Deutsch. Ein Büro in Berlin gibt es nicht – Vor-Ort-Termine dort richten wir ein, wenn Sie es wünschen.