Softwareentwicklung in Hamburg: am Kern weiterbauen, ohne den Betrieb anzuhalten

  • Hamburg: es gibt kein Fenster, in dem alles stillsteht

    Softwareentwicklung in Hamburg trifft auf Betriebe, deren Systeme nie ganz stillstehen: Im Hafen, in der Spedition und in der Luftfahrttechnik laufen Schichten, Fracht und Abfertigung weiter, während die Software dahinter längst am Anschlag arbeitet. Ein Wartungsfenster, in dem sich ein Kern in Ruhe umbauen ließe, gibt es dort nicht. Dazu kommt die Verdrahtung. Zoll, Fracht, Lager und Buchhaltung hängen an Schnittstellen, die über Jahre gewachsen sind, oft an Systemen, die älter sind als die Leute, die sie bedienen. Jede Änderung am Kern berührt mehrere davon gleichzeitig, also wird sie verschoben. Die Warteschlange wächst, und das riskanteste Stück steht immer ganz hinten.

  • Softwareentwicklung, die in Teilen ausgeliefert wird

    Aus dieser Liste nehmen wir einen abgegrenzten Teil heraus und liefern ihn abgenommen zurück. Das fehlende Stück entsteht als eigener Dienst neben dem Kern und spricht über eine Schnittstelle mit ihm, damit der Betrieb weiterläuft, während daneben gebaut wird. Umgestellt wird in Scheiben: Eine Scheibe geht in Betrieb, die alte Strecke bleibt zunächst daneben stehen, und erst wenn beide Strecken dieselben Zahlen liefern, wird die alte abgeschaltet. Für einen Betrieb ohne Stillstandszeit ist das kein Komfort, sondern die einzige Reihenfolge, die trägt. Welche Scheibe zuerst kommt, entscheidet der Betrieb und nicht die Technik: zuerst das, was jeden Tag Hände kostet.

  • Was Ihre Leute davon merken sollen, und was nicht

    Merken sollen sie die neue Funktion, den geprüften Abgleich, den kürzeren Weg zwischen zwei Systemen. Nicht merken sollen sie Ausfälle, doppelte Eingaben oder zwei Listen, die verschiedene Zahlen zeigen. Deshalb gehört zu jeder Etappe mehr als Code: eine Leistungsbeschreibung mit Abnahmekriterien, Tests, Dokumentation und eine Einweisung. Jede Lieferung ist eine lauffähige Fassung auf einer Vorschau-Adresse, geprüft an einer Kopie Ihrer echten Daten. Zugänge und Repository bleiben durchgehend bei Ihnen, auch zwischen zwei Etappen. So bleibt der Umbau für die Schicht unsichtbar und für die Abnahme trotzdem prüfbar.

  • Softwareentwicklung an offenen Posten: ein Abgleich zum Nachrechnen

    Ein Beispiel aus abgeschlossener Arbeit: Bei einem Abgleich offener Posten sank die Zahl von 1 725 auf 802, 1 268 Zahlungen wurden zugeordnet, davon 1 051 über die Rechnungsnummer; ein Lauf braucht statt 12,3 s noch 0,4 s. Die Leistung steckt dabei nicht in der Geschwindigkeit, sondern in der Zuordnung: Erst wenn die Regeln stimmen, lohnt es sich, sie schnell zu machen. Danach stehen sie geschrieben — nachvollziehbar für Ihre Buchhaltung und für die nächste Person, die den Abgleich anfasst.

  • Was feststeht, bevor jemand den Kern anfasst

    Die Abnahmekriterien stehen im Angebot, bevor die erste Zeile entsteht. Was sich beschreiben lässt, läuft im Werkvertrag: Preis je Etappe fest, Abnahme gegen die Beschreibung, Gewährleistung auf Mängel. Beratung und Architekturkonzept laufen im Dienstvertrag; der Zeitrahmen steht im Angebot und nicht in einer Zusage am Telefon. Mit der vollständigen Bezahlung gehen die Nutzungsrechte am eigens für Sie erstellten Code auf Sie über, zusammen mit Dokumentation und Zugängen. Ein Termin vor Ort in Hamburg lässt sich für den Auftakt und die Abnahme vereinbaren; die laufende Arbeit findet im Repository statt.

Hamburg, Hamburg

  • Größter Seehafen Deutschlands: Logistik, Spedition, Reedereien und Terminalbetreiber prägen die Wirtschaft – mit vielen Prozessen zwischen Zoll, Fracht und Buchhaltung.
  • Luftfahrt-Cluster mit Airbus in Finkenwerder und Lufthansa Technik am Flughafen Fuhlsbüttel, dazu ein Netz von Zulieferern.
  • Medien- und Verlagsstandort: Spiegel, Zeit, Bauer Media und große Agenturen sitzen in der Stadt.
  • E-Commerce und Versandhandel: die Otto Group hat ihren Sitz in Hamburg-Bramfeld.
  • Universität Hamburg, Technische Universität Hamburg in Harburg und HAW Hamburg als Quellen für Ingenieure und Informatiker.
  • Windenergie und erneuerbare Energien: Zentralen und Vertriebsgesellschaften von Turbinenherstellern und Projektentwicklern.
  • HafenCity als neu entwickeltes Büro- und Wohnquartier, in dem viele Beratungs- und Technologiefirmen sitzen.
  • Hafenwirtschaft und Handel arbeiten mit vielen Altsystemen – Schnittstellen und Datenübernahmen sind hier Alltag, nicht Ausnahme.

Was vor dem ersten Auftrag geklärt wird

Muss jemand von Ihnen im Hamburger Betrieb sein, damit das funktioniert?

Für den Auftakt und die Abnahme ist ein Termin vor Ort in Hamburg sinnvoll, weil sich Abläufe im Lager oder in der Abfertigung schneller zeigen als beschreiben lassen. Die laufende Arbeit braucht keine Anwesenheit: Sie prüfen jede Lieferung an einer Kopie Ihrer eigenen Daten.

Wer macht Softwareentwicklung für Unternehmen in Hamburg?

Wir sind ein deutsches Softwareunternehmen mit eigenem Team und arbeiten für Auftraggeber in Hamburg an Systemen, die bereits laufen. Vertragspartner ist eine deutsche Gesellschaft, es gilt deutsches Recht, verarbeitet wird auf eigenen Servern in Deutschland und der EU.

Können Sie an ein System anschließen, zu dem es keine Dokumentation gibt?

Ja, das ist der Normalfall. Wir lesen Datenmodell, Rollen und Schnittstellen aus dem laufenden System und schreiben auf, was wir vorfinden; daraus entsteht die Leistungsbeschreibung mit den Kriterien, gegen die später abgenommen wird. Diese Beschreibung bleibt bei Ihnen, auch für Teile, die wir nicht anfassen.

Projekt in Hamburg besprechen

Projekte laufen über unsere eigenen Arbeitsplätze und Werkzeuge, verständigt wird sich auf Deutsch. Ein Büro in Hamburg gibt es nicht – Vor-Ort-Termine dort richten wir ein, wenn Sie es wünschen.